Knack Deinen Bindungscode.
Du kennst Deine Muster. Du hast viel an Dir gearbeitet. Und trotzdem zieht Dich etwas immer wieder zurück. Wie ein unsichtbares Gummiband, das Dich wie festhält.
In einer kleinen, festen Gruppe schauen wir uns an, wo Dein Bindungscode Dich überall prägt. Und wie Du da wieder rauskommst.
Dein Code versteckt sich in Kleinigkeiten.
Ein Nebensatz, der Dich kleiner macht. Ein Blick, der wegrutscht. Der Atem, der kurz stockt. Ein schneller Themenwechsel. Das passiert so selbstverständlich, dass Du es gar nicht mitbekommst.
In diesen Momenten bist Du hart zu Dir. Härter, als Du es zu irgendjemand anderem wärst. Du machst mit Dir, was Du früh gelernt hast. Und Du merkst nicht, dass Du gerade den Kontakt zu Dir verloren hast.
Kommt Dir einer dieser Sätze bekannt vor?
„… aber das ist ja nicht so wichtig.“
„Alles gut.“
„Sorry, ich rede schon wieder zu viel.“
„Das war jetzt nicht böse gemeint.“
„War ich zu unsensibel?“
„Er hat es ja nur gut gemeint.“
Das Gummiband zieht Dich zurück, sobald Du Dich zu weit vorwagst. Denn Dein Code schützt die Verbindung zu den Menschen, die Du einmal gebraucht hast.
Und darin steckt eine erstaunliche Weisheit. Als Kind hast Du mit feinem Gespür herausgefunden, was Du tun musst, damit diese Verbindung hält. Das war die klügste Lösung, die Du damals finden konntest.
Wenn Du das erkennst, verliert die Scham ihren Boden. Du kannst Deinen Code würdigen, statt Dich für ihn zu verurteilen. Und genau dort beginnt das Knacken.
Vier Momente, ein Code
Im Beruf, in der Beziehung, in der Familie, vor einer Entscheidung. Dein Code arbeitet leise. Meistens merkst Du erst hinterher, dass er wieder übernommen hat.
Wenn andere hineinreden
Du hast entschieden, und es fühlte sich richtig an. Dann sagt jemand, der Dir wichtig ist, ein paar Sätze, und plötzlich wackelt alles.
Du schluckst Deine Einwände herunter und sagst: „Vielleicht hast Du recht.“
Wenn alle etwas brauchen
Im Job und zu Hause verlassen sich alle auf Dich. Du fängst auf, regelst, denkst mit. Und irgendwo ahnst Du, dass Du dabei auf der Strecke bleibst.
Fragt jemand: „Und wie geht es Dir?“, sagst Du schnell: „Gut.“ Und wechselst das Thema.
Wenn es doch nur Luxusprobleme sind
Du hast erreicht, wofür Du lange gearbeitet hast. Du könntest den nächsten Schritt in Ruhe gehen. Stattdessen setzt Du Dich unter Druck und spuckst Dir selbst in die Suppe. Und schämst Dich dafür, weil es anderen doch viel schlechter geht.
Du sagst: „Ich weiß ja, das sind Luxusprobleme.“ Und lachst kurz.
Wenn es längst vorbei ist
Die Trennung ist lange her. Du hast gelesen, verstanden, Abstand gewonnen. Du weißt genau, was da gelaufen ist. Und trotzdem ist diese Stimme noch da. Sobald Du etwas für Dich willst, hörst Du sie in Deinem Kopf.
Du sagst: „Ich weiß ja, dass das narzisstisch war.“ Und im nächsten Satz fragst Du, ob Du nicht doch zu empfindlich warst.
Was die vier verbindet? In jedem dieser Momente verlierst Du den Kontakt zu Dir. Du drückst Deine eigene Stimme weg, damit die Verbindung scheinbar sicher bleibt. Das ist Dein Code bei der Arbeit.
Du weißt es längst. Nur Dein Körper glaubt es Dir noch nicht.
Vielleicht hast Du schon oft gehört, was Du einfach anders machen sollst. Grenzen setzen, Nein sagen, mehr auf Dich achten. Und wenn es wieder nicht klappt, meldet sich die alte Stimme: Reiß Dich zusammen. Alle anderen kriegen es doch auch hin.
So wird jeder gut gemeinte Rat zur nächsten Beschämung. Denn was da wirkt, ist stärker als jeder Vorsatz. Es ist ein kindliches Bedürfnis, kein kindisches: die Verbindung zu Deinen wichtigsten Menschen zu schützen.
Vieles davon ist entstanden, bevor Du sprechen konntest. Deshalb findest Du es nicht durch Nachdenken. Aber Dein Körper erinnert sich.
Damals warst Du allein damit. Heute nicht mehr.
Als Kind hattest Du keine Chance, Dich zu wehren. Du warst auf Deine Menschen angewiesen. Heute bist Du erwachsen. Und Du hast Rückhalt. Damit kann sich etwas vollenden, das damals abbrechen musste: Dein Protest.
Das ist kein lauter Moment. Niemand muss toben oder zusammenbrechen. Es ist ruhig. Der Körper richtet sich wie von selbst auf. Der Blick wird klar. Und dann kommt ein Satz, den Du bisher nicht einmal denken konntest:
„Ich habe es nicht verdient, so behandelt zu werden.“
Hier ist mein Angebot für Dich:
Drei Monate: Ich, Du, Wir
Im Kern geht es um eine Frage: Wie viel von mir darf sein, ohne dass ich die Verbindung verliere? Wir gehen ihr in drei Schritten nach.
Schritt 1 · Ich
Wo stehe ich gerade?
Wir schauen, wo sich Dein Code im Moment zeigt. In welchen Situationen, in welchen Sätzen, an welcher Stelle im Körper. Du lernst, Dich selbst in diesen Momenten zu bemerken.
Schritt 2 · Du
Was passiert, wenn jemand dazukommt?
Wir holen die Menschen dazu, die Dich bewegen: den Partner, die Chefin, die Kinder. Erst nur innerlich, mit Abstand, wie im Labor. Du beobachtest, was in Dir passiert, wenn ein Du auftaucht. Und was dieses Du gerade eigentlich tut.
Schritt 3 · Wir
Wie bleibe ich bei mir und trotzdem verbunden?
Im stillen Kämmerlein weißt Du genau, was Du sagen willst. Doch dann stehst Du vor dem anderen und bist sprachlos. Du stotterst oder hörst Dich etwas ganz anderes sagen. Genau hier setzen wir an: in der echten Begegnung. Du findest eine Haltung, in der Du bei Dir bleibst und in Kontakt.
Ohne ein klares Ich und ein klares Du gibt es kein Wir.
Wenn Du Dich im anderen verlierst, fehlst Du in der Beziehung. Wenn Du Dich zurückziehst, fehlt der andere. Verbindung entsteht erst, wenn beide da sein dürfen.
Was Du nach drei Monaten mitnimmst.
Drei Monate sind der perfekte Einstieg. Du legst eine gute Grundlage für einen Weg, der danach weitergeht. Du lernst, Deinen Code zu erkennen, wo immer er auftaucht. Und Du weißt, was Du dann tun kannst.
Du bemerkst die Momente.
Den Nebensatz, das Luftanhalten, den Themenwechsel. Immer öfter schon, während es passiert.
Du gehst weniger hart mit Dir um.
Statt Dich zu beschämen, wirst Du neugierig: Was war gerade kurz vorher?
Du bleibst öfter bei Dir.
Du spürst, wann Du Dich im anderen verlierst. Und findest leichter zurück, ohne die Verbindung aufzugeben.
Du weißt, dass Du nicht allein bist.
Die anderen in der Gruppe kennen es genauso. Allein das nimmt viel von der Scham, die Du so lange mit Dir getragen hast.
So läuft es ab
Die Gruppe
Dienstags | 19:00 bis 20:30 Uhr | via Zoom | mindestens 6 und maximal 8 Menschen
Hier erlebst Du, was viele kaum für möglich halten: Den anderen geht es genauso. Dieser Film läuft nicht nur in Deinem Kopf. Und Ihr bezeugt füreinander, wenn sich etwas bewegt.
Die Einzelsitzung
60 Minuten | eine pro Schritt | via Zoom | Termin nach Absprache
Ich, Du und Wir bekommen jeweils ihre eigene Einzelsitzung. Hier gehen wir in die Tiefe, in Deinem Tempo. Hier hat Deine Geschichte Platz. Und hier entstehen oft die Momente, in denen sich etwas Altes vollenden kann.
Wenn Du mehr Raum brauchst, kannst Du jederzeit zusätzliche Einzelsitzungen für 200 € buchen.
Zwischen den Treffen
Dein KI-Begleiter im Messenger
Im Messenger begleitet Dich ein KI-Begleiter, den ich für diese Arbeit mitentwickelt habe. Mit ihm hältst Du die Momente fest, in denen Dein Code anspringt: einen Nebensatz, ein Luftanhalten, einen Themenwechsel. So gehen sie nicht verloren, und Du bringst sie mit in die nächste Sitzung. Er ersetzt nicht die Begegnung. Aber er hilft Dir, wach zu bleiben.
Die Termine
Dienstags, 19:00 bis 20:30 Uhr deutscher Zeit
16. Februar · Auftakt
Wir kommen an und lernen uns kennen. Gemeinsam vereinbaren wir, wie wir miteinander umgehen, damit ein sicherer Rahmen für alles entsteht, was kommt.
Ich
23. Februar
2. März
9. März
Du
16. März
23. März
30. März
Wir
6. April
13. April
20. April
27. April
4. Mai · Abschluss
Wir schauen gemeinsam zurück auf das, was sich bewegt hat, und würdigen es. Und wir schauen nach vorn: Wie gehst Du Deinen Weg weiter?
Alle Termine 2027.
Pionierangebot für die erste Gruppe
Frühbucherpreis bis 31. Dezember 2026
3.100 €
oder drei Monatsraten à 1.070 €
Ab dem 1.1.2027 gilt der Pionierpreis: 3.400 €
oder drei Monatsraten à 1.170 €
Regulärer Preis ab der zweiten Gruppe: 4.300 €
Alle Preise inkl. MwSt.
- Start am 16. Februar 2027
- 12 Gruppentreffen, dienstags 19:00 bis 20:30 Uhr
- 3 Einzelsitzungen à 60 Minuten, eine pro Schritt
- eine feste Gruppe mit 6 bis 8 Menschen
- alles online via Zoom
- ein persönliches Vorgespräch vorab
Da die Gruppe klein ist, ist es umso wichtiger, dass sie gut zusammenpasst. Deshalb lernen wir uns vorher kennen. Entscheiden musst Du Dich erst nach dem Gespräch.

Ich bin Karin.
Mein Leben lang habe ich gehört: „Das ist nicht normal. Irgendwas stimmt nicht mit Dir.“ Ich war zu empfindlich … zu schnell … zu langsam … zu … irgendwas. Erst als ich verstanden habe, wie früh uns Bindung prägt, ergab mein eigener Code einen Sinn. Das hat mein Leben verändert.
Und so war es dann kein Zufall, dass das Leben mich in die Neuroaffektive Traumawelt geführt hat. Nach meiner eigenen Ausbildung war ich zehn Jahre im Lehrteam von NARM, einem Ansatz für frühe Bindungs- und Entwicklungstraumata. Heute begleite ich Menschen, die verstehen wollen, warum sie trotz allem, was sie über sich wissen, immer wieder feststecken. In meiner Academy bilde ich erfahrene Coaches in genau dieser Arbeit weiter.
Häufige Fragen
In drei Monaten legst Du das Fundament. Dein Code ist über Jahrzehnte gewachsen, und ihn zu knacken ist ein Weg, den Du danach weitergehst. Du lernst, ihn zu erkennen und ihm etwas entgegenzusetzen. Das nimmst Du mit, weit über die drei Monate hinaus.
Dann bist Du genau richtig. Dafür ist der erste Schritt da. Du musst nur merken, dass Dich etwas zurückhält.
Gerade dann. Was Du über Dich weißt, hilft. Hier geht es um das, was unter dem Wissen liegt: die kleinen Momente, in denen Dein Code übernimmt, bevor Du nachdenken kannst.
In den Einzelsitzungen gehen wir in die Tiefe. In der Gruppe erlebst Du, dass es anderen genauso geht, und wirst gesehen. Beides zusammen wirkt stärker als jedes für sich.
Nein. Er ist ein Angebot für die Zeit zwischen den Treffen. Wenn Du lieber ohne ihn arbeitest, hast Du dadurch keinen Nachteil.
Datenschutz hat bei der Entwicklung des KI-Begleiters einen großen Schwerpunkt. Genaue Informationen, wo Deine Daten gespeichert werden, wer darauf Zugriff hat und wann sie gelöscht werden, bekommst Du rechtzeitig vor dem Start. Erst dann entscheidest Du, ob Du den Begleiter nutzen möchtest.
Nein. Die Begleitung ist ein Angebot zur Selbsterfahrung und ersetzt keine Psychotherapie. Wenn Du gerade in Behandlung bist, sprechen wir im Vorgespräch offen darüber, ob die Begleitung jetzt gut dazu passt.
Was in der Gruppe gesagt wird, bleibt in der Gruppe. Das vereinbaren wir gemeinsam beim ersten Treffen.
Bei den Gruppentreffen assistiert mir eine Kollegin. Auch sie ist zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Wie viel Du von Dir erzählst, bestimmst Du selbst. Die Gruppentreffen zeichne ich auf, damit niemand etwas verpasst. Die Mitschnitte liegen in einem geschlossenen Bereich, zu dem nur die Gruppe Zugang hat.
Weil die Gruppe klein ist und sich alle darin sicher fühlen sollen. Das gelingt nur, wenn sie gut zusammenpasst. Die Begleitung ist für Menschen gedacht, die ihr Leben im Großen und Ganzen gut meistern und trotzdem merken, dass alte Muster sie immer wieder ausbremsen. Wer gerade in einer akuten Krise steckt, braucht einen anderen, engeren Rahmen. Im Vorgespräch klären wir gemeinsam, ob die Begleitung jetzt das Richtige für Dich ist. Und Du lernst mich kennen, bevor Du Dich entscheidest.
Dann schaust Du Dir den Mitschnitt an. Ich zeichne alle Gruppentreffen auf, damit niemand etwas verpasst. Wenn Du schon vorher weißt, dass Du bei mehr als zwei Treffen nicht dabei sein kannst, warte lieber auf die nächste Runde. Die Gruppe lebt davon, dass alle da sind.
Wir starten am Dienstag, 16. Februar 2027. Die Gruppe trifft sich zwölfmal, immer dienstags von 19:00 bis 20:30 Uhr deutscher Zeit, bis zum 4. Mai 2027. Alle Treffen und Einzelsitzungen finden online via Zoom statt. So kannst Du von überall teilnehmen.
Geh nicht einen Weg.
Geh Deinen Weg.
Dein Code hat Dich lange beschützt. Jetzt darfst Du lernen, ihn zu knacken. Bewirb Dich für Deinen Platz in der kleinen, feinen Gruppe.
Warum eine Bewerbung? Mir ist wichtig, dass die Gruppe zusammenpasst, damit sich alle sicher fühlen können. Deshalb lernen wir uns vorher in einem persönlichen Gespräch kennen.
Es gibt nur 6 bis 8 Plätze. Bis zum 31. Dezember 2026 gilt der Frühbucherpreis von 3.100 €, danach der Pionierpreis von 3.400 € Start ist am 16. Februar 2027. Du kannst Dich bewerben, solange Plätze frei sind.
Noch Fragen? Schreib mir an info@intveen.pro