Das Neuroaffektive Relationale Modell™ (NARM)

Ein ressourcenorientierter, nichtregressiver Ansatz
Die Lebenskraft als Verbündete bei der Arbeit

NARM schafft die Verbindung zwischen unserer frühen Bindung, also der Welt in die wir einmal geboren wurden und unserer Persönlichkeit sowie den in jedem von uns schlummernden Talenten und Potentialen im Hier und Jetzt.

Das tiefe Verständnis, wie wir zu dem Menschen wurden, der wir heute sind, weist einen sanften Weg raus aus alten Gedanken- und Verhaltensmustern, ohne dabei den Fokus auf die Vergangenheit zu legen.

Diese ressourcenorientierte, sanfte und wertschätzende Methode vermittelt einerseits Bewusstheit für jene Teile des Selbst, die aus welchen Gründen auch immer, momentan eher unorganisiert und in ihrem Potential eingeschränkt erscheinen. Gleichzeitig nutzt NARM die aktuellen Erkenntnisse der Neurobiologie und bringt diese, eingebettet in einen organischen Prozess, mehr und mehr mit den Teilen des Selbst in Kontakt, die organisiert, kohärent und kraftvoll sind.

Somatische Achtsamkeit sowie achtsame Wahrnehmung der in jedem von uns bewusst und unbewusst wirkenden Kräfte erlaubt, mit der Lebensgeschichte aus einer tieferen und weiteren Perspektive zu arbeiten als die Geschichte selbst.

Die Verfolgung des sich im Hier und Jetzt zeigenden Prozesses von Verbindung mit unseren Talenten und Potentialen und Abbruch, Regulierung und Dysregulierung hilft, sich selbstwirksam und nicht länger als Opfer der eigenen Geschichte zu erleben.

Ich bin zertifizierter NARM-Master-Practitioner und seit 2013 Mitglied des Lehrteams von Dr. Laurence Heller in der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, England, Italien und Deutschland sowie in der Masterclass in Deutschland und den Niederlanden

Hinweis für NARM-Studenten

Ich gebe für das Zertifikat angerechnete Einzelsitzungen und Einzelsupervisionen.

Auch per Skype möglich.

 

Fünf organisierende Entwicklungsthemen

Es gibt fünf zentrale Ressourcen und mit ihnen verbundene entwicklungspsychologische Lebensthemen, die sich darauf auswirken, wie gut es uns gelingt, im Hier und Jetzt vollauf bei uns selbst und anderen zu sein:

Kontakt. Wir haben das Gefühl, auf diese Welt zu gehören. Wir sind in Kontakt mit unserem Körper und unseren Gefühlen und sind zu durchgängigen Beziehungen zu anderen imstande.

Bedürfnisse. Wir wissen, was wir brauchen und sind in der Lage, auf andere zuzugehen, wenn wir ihre Fürsorge und anderes an Nährendem von ihnen brauchen. Wir können uns an der reichen Fülle des Lebens erfreuen.

Vertrauen. Wir haben ein inhärentes Selbstvertrauen und Zutrauen zu anderen. Wir fühlen uns sicher genug, um gesunde wechselseitige Abhängigkeitsverhältnisse mit anderen zu erlauben und uns auf sie zu verlassen.

Autonomie. Wir können nein sagen und anderen gegenüber klare Grenzen setzen. Wir sagen, was wir denken, ohne dabei von Schuldgefühlen oder Angst geplagt zu sein.

Liebe. Unser Herz ist offen und unser Nervensystem im Gleichgewicht, was liebevolle Beziehungen und eine gesunde Sexualität unterstützt.

In dem Umfang, in dem diese fünf Grundbedürfnisse erfüllt sind, bleiben wir im Fluss und in gutem Kontakt mit uns selbst.

Das NARM-Modell …

… bildet einen integrierten Ansatz mit therapeutischer Ausrichtung auf das Nervensystem wie auch auf die Beziehungsebene.

… ermöglicht entwicklungspsychologisch sinnvolle klinische Interventionen basierend auf achtsamer Beobachtung somatischer Phänomene und einer starken Ressourcenorientiertheit, um so nachhaltig die Selbstregulierungskräfte des Nervensystems zu verankern.

… setzt klinisch an der Nahtstelle zwischen psychologischen Problemstellungen und dem Körper an. Hierbei erleichtert es den Zugang zu den Selbstregulierungsfähigkeiten des Körpers und unterstützt die Reregulierung des Nervensystems.

Auftakt zu einem fundamentalen Umdenken

Während in der klassisch ausgerichteten Psychotherapie ein starker Fokus auf der Lösung von Problemen und Pathologischem liegt, lenkt NARM den Blick auf vorhandene innere und äußere Ressourcen, um die Ausbildung einer zunehmenden Selbstregulierungsfähigkeit zu unterstützen.

So unüberschaubar die Bandbreite physischer und emotionaler Symptome wirken mag – als Kern der meisten psychologischen und vieler physiologischer Probleme lässt sich immer wieder eine Störung im Hinblick auf eines oder mehrere organisierende Themen in Verbindung mit diese fünf Entwicklungsthemen, in NARM Überlebensstrategien genannt, beobachten.

Anfänglich stellen diese Überlebensstrategien eine geglückte Anpassung an bestehende Gegebenheiten dar – sie sind nicht etwa pathologisch, sondern stehen für Erfolge. Da unser Gehirn jedoch auf Vergangenes zurückgreift, um die Zukunft zu prognostizieren, bleiben diese Überlebensstrategien fest in unserem Nervensystem und unserer Identität gespeichert. Überdauern sie jedoch auch noch dann, wenn sie keinen Nutzen mehr haben, so stören sie dauerhaft den Kontakt zu sich selbst und zur eigenen Umgebung.

Die Lebenskraft als Verbündete bei der Arbeit

Der spontane Bewegungsimpuls in uns allen aber führt in Richtung Kontakt. So sehr wir uns auch zurückgezogen haben und so isoliert wir auch sein mögen, so ernst unser Trauma auch sein mag, auf der tiefsten Ebene gibt es, ganz wie es eine Pflanze zum Sonnenlicht zieht, in jedem von uns einen Impuls, der zu vermehrtem Kontakt hinstrebt. Dieser organismische Impuls ist die Antriebskraft der Therapie.

Die Vorteile von NARM auf einen Blick

Lösungen im Hier und Jetzt

Kein Wochen- oder gar monatelanges Aufarbeiten der Vergangenheit, sondern achtsames Erkunden im Hier und Jetzt. Denn aus der Gegenwart heraus vorhandene Muster zu erkunden, hilft Klienten, mit ihrem Gefühl, selbst aktiv Handelnde zu sein, in Berührung zu kommen und sich weniger als Opfer ihrer Kindheit zu erleben.

Von oben nach unten und von unten nach oben

Sowohl den Verstand, als auch den Körper gleichermaßen in den Prozeß einzubeziehen, erweitert die Palette und Möglichkeiten therapeutischer Werkzeuge erheblich.

Achtsames Erkunden

Langsam, wertschätzend und neugierig zu erkunden, was Sie in diesem Moment davon abhält, im Hinblick auf sich selbst und andere vollständig präsent zu sein, ist Kern der NARM-Arbeit. Die Antwort auf diese Frage ergründen wir auf einer oder mehreren der folgenden Ebenen: der kognitiven, der emotionalen und der des Nervensystems.

Ohne ein Gegenüber geht's nicht

Unser Gehirn lernt u. a. durch die Spiegelung und Reaktion eines Gegenübers. Als NARM-Therapeutin helfe ich Ihrem Gehirn heute durch meine Art der Präsenz neue, bessere Erfahrungen zu machen um dadurch alte Muster sanft aufzulösen.

Sie möchten NARM im Rahmen einer Einzelsitzung erleben?

Der schnellste Weg ist ein Anruf unter +49 821 5080 7727 oder eine E-Mail:

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