Gehirngerecht lieben

Wie Liebe trotz der Paar Probleme und
Unterschiede gelingen kann

  • Wo ist die Liebe … nach der Hochzeit … der Geburt der Kinder … dem Auszug der Kinder … geblieben?
  • Wo ist die Liebe nach … einem Umzug … einem neuen Job … Arbeitslosigkeit … beruflichem Erfolg … geblieben?
  • Wir sprechen zwar, aber wir reden nicht mehr miteinander
  • Wie einsam kann Zweisamkeit sein?
  • Weihnachten ist öfter …
  • Mein Partner/meine Partnerin geht fremd
  • „Ich will die Trennung/Scheidung!“
  • Mein Partner/meine Partnerin ist schwer erkrankt
  • Kinderwunsch: wenn nur einer will … wenn es nicht klappen will …
  • Aggression, Streitigkeiten
  • Eifersucht

Gründe, warum es still um die Schmetterlinge im Bauch geworden ist, gibt es viele. Und jede Lebensphase stellt ein Paar wieder vor neue Herausforderungen. Sich trennen erscheint dann oft als die beste und sinnvollste Lösung – und löst doch in den meisten Fällen wenig bis gar nichts. Zusammenbleiben um jeden Preis auch nicht, keine Frage. Was also tun?

 

Es gehört schon ein bisschen Mut dazu …

… das eigene Schneckenhaus in das Mann oder/und Frau sich zurückgezogen haben, wieder zu verlassen und aufeinander zuzugehen. Aber egal was geschehen ist: eine Krise „passiert“ einem Paar nicht einfach wie eine eingeschleppte Magen-Darm-Grippe.  Zu einer Krise gehören immer Zwei. Und so führen Beschuldigungen – und damit die Frage nach Schuld oder Unschuld – oder Rechthaberei um die Frage, wer wem wann mehr weh getan hat zu nichts.

Daher verwende ich diese Begriffe in meiner gehirngerechten Form der Paartherapie auch nicht. Denn Verantwortung haben beide, auch wenn es an der Oberfläche und moralisch so aussieht, als ob einer/eine aktuell ein bisschen schuldiger geworden ist als der/die andere.

In dem Moment wo beide bereit sind, ihren Part anzuschauen und ihre Verantwortung wirklich nehmen (können), hat selbst die festgefahrenste Partnerschaft eine Chance. 

Ob es die Chance für einen wirklichen Neuanfang oder für eine gute, gegenseitig wertschätzende Trennung ist, kann sich dann zeigen.

Denn vielleicht geht es darum, zu erkennen, dass die gemeinsame Zeit wirklich vorbei ist und für beide etwas Neues ansteht. Hier den anderen gut loslassen zu können, macht selber frei. Frei, für was auch immer das Leben noch so alles mit Ihnen vor hat.

Auch wenn beide einen gemeinsamen Neuanfang wollen, geht es zunächst ums Loslassen des Alten. Das ist ein gemeinsamer Prozess, der von beiden viel Achtsamkeit verlangt – und der Partnerschaft Tiefe und Stärke verleihen kann.

Sind Kinder involviert, egal ob gemeinsame oder im Patchwork, brauchen gerade die stabile Eltern in dieser für alle stürmischen Zeit des Umbruchs.

Mein Angebot:

Paartherapie

  • unparteiische und wertfreie Moderation
  • Herausforderung Patchworkfamilie

Einzelgespräche

  • Raum fürs Ich mit all seinen Fragen, Ängsten, Zweifeln und Hoffnungen

Trennungsbegleitung

  • Ende gut, alles gut?
  • Wie sagen wir es den Kindern?
  • gemeinsam Eltern bleiben

Kinderwunsch

  • ein Partner will, der/die andere nicht
  • Begleitung während einer medizinischen Behandlung
  • Adoption: Ja, nein?
  • gemeinsam Abschied nehmen vom Kinderwunsch

Warum es langfristig besser ist, gehirngerecht zu lieben

Trifft Amors Pfeil zwei Menschen veränder sich von jetzt auf gleich alles. Im Innen wie im Außen. Eine tolle, intensive Zeit beginnt. Alles ist da: Vertrauen, Zuversicht, Kraft, Lebendigkeit, Leichtigkeit, Lust, Leidenschaft … halt Liebe in all ihren Facetten. Frisch verliebte Paare sind für ihre Umgebung manchmal kaum auszuhalten – Paare in der Krise nur leider auch nicht.

Tut man sich gegenseitig nicht mehr gut, beginnt ein Teufelskreis aus Rückzug, Beschuldigungen, Schweigen, Scham, Hilflosigkeit und Aggression. Familie und Freunde sind hier schnell überfordert und irgendwann nervt das Thema in seiner nicht enden wollenden Dauerschleife. Die Fronten verhärten sich mehr und mehr. Und doch scheuen viele Paare sich davor einen neutralen Dritten oder – in meinem Fall – eine neutrale Dritte ins Boot zu holen. Schade, denn  ich bin der Meinung: um die Zeichen auf Neuanfang stellen zu können, sollte man gut und neutral moderiert zurück an den Anfang gehen und mit der spannenden Frage beginnen:

Warum habe ich mich damals in diesen Mann … in diese Frau … verliebt? Was war für mich so unwiderstehlich?

Die Frage taucht nahezu automatisch auf, wenn die rosa Brille beim Sturz von Wolke 7 von der Nase gerutscht ist. Und stellt man sie sich ehrlich, also offen und neugierig und ohne Wut und Ärger, entdeckt man viel. Über sich, über die Dynamik, über alte Muster, über das eigene Beuteschema.

Denn das, in was wir uns am Anfang am meisten verlieben, was uns am meisten anzieht, ist später das, was uns am anderen am meisten stört. Hier ein paar Beispiele:

  • Er ist so ein guter Zuhörer. – Er macht nie den Mund auf. Ich habe keine Ahnung, was in seinem Kopf vor sich geht.
  • Sie liest mir jeden Wunsch von den Lippen ab. – Ich habe überhaupt keine Luft zum Atmen. Ständig ist sie um mich rum.
  • Er ist so sportlich und durchtrainiert. – Er verbringt jede freie Minute im Fitnessstudio. Ich will endlich mal ein Wochenende auf dem Sofa und nicht in den Bergen rumklettern.
  • Sie liebt ihren Job und geht völlig darin auf. – Ihre Unabhängigkeit in allen Ehren, aber wo bleibe ich?

fotolia-Datei: #172983388 | Urheber: strichfiguren.deGehirngerecht zu lieben heißt, im anderen das eigene Wachstumspotential als Mensch zu entdecken.

Und hierfür gibt es keine bessere Gelegenheit, als eine Krise. Findet man – im besten Fall gemeinsam – heraus, um was es aktuell wirklich geht, kann man als Mensch wachsen. Denn häufig sind wir dem anderen unterbewusst böse, dass er unser eigenes Defizit doch nicht (mehr) ausgleicht. Darf das aufhören, muss der andere nicht mehr so sein wie wir ihn oder sie brauchen, sondern kann sein, wie er oder sie IST. Und dann ist eine starke weil gestärkte Partnerschaft auf Augenhöhe möglich.

Aus dem Nähkästchen geplaudert

Ich bin selber zwei mal geschieden, der Kinderwunsch und die Nichterfüllung hat über Jahre mein Leben bestimmt, ich war im Wechselmodell Stiefmama eines Buben, die ersten Jahre im direkten Zusammenleben und später im LAT-Modell (live apart together). Ich kenne also auch die Herausforderung einer Patchworkfamilie gut. All diese Umbrüche waren selten einfach, oft schmerzlich und im Rückblick doch immer gut, richtig und wichtig. Und darauf vertraue ich auch bei den Paaren, die ich begleiten darf. Das prägt meine Arbeit, macht sie leicht und lebendig.

Mein Angebot an Paare

Paartherapie

Verletzungen – welcher Art auch immer – vernebeln uns das Gehirn. Wir reagieren mehr als dass wir agieren. Und machen dabei meist mehr kaputt als heil. Ich moderiere neutral und wertfrei Ihren Konflikt und halte für Sie den sicheren Raum in dem Begegnung wieder möglich ist.

Einzelgespräche

Ein Paar in der Krise dreht sich häufig im Kreis – und Freunde und Familie sind mit dem ganzen Seelenchaos schnell überfordert. Hier mit einem unbeteiligten, neutralen Dritten im eigenen Rhythmus Gedanken, Emotionen und Empfindungen zu sortieren, ist entlastend und stärkend zugleich.

Trennungsbegleitung

Sich gut und im Guten zu trennen, ist eine Kunst. Und viele Paare scheuen sich vor dem Prozess. Ich bin der tiefen Überzeugung, was in und mit Liebe begonnen hat, hat es verdient mit einem offenen Herzen für den anderen zu enden. Damit beide danach wirklich frei sein können.

Kinderwunsch

Manchmal will der/die eine und der/die andere nicht … manchmal will es einfach nicht klappen … Aus welchen Gründen auch immer, ein nicht erfüllter Kinderwunsch „macht“ etwas mit der Partnerschaft. Ob dieser Prozess zu einer Zerreißprobe wird oder der Partnerschaft eine neue Tiefe und Verbundenheit gibt, haben Sie in der Hand.

Der schnellste Weg herauszufinden, ob Paartherapie mit Hirn der richtige Ansatz für Sie ist, …

… ist ein Anruf unter +49 821 5080 7727 oder eine E-Mail:

9 + 14 =

Ich melde mich schnellstmöglich bei Ihnen und dann können wir schauen, ob die Chemie zwischen uns stimmt.