Vom Objekt zum Subjekt

Vom Objekt zum Subjekt

Lernt man neue Menschen kennen, folgt zumeist direkt nach dem Nennen des eigenen Namens, je nach Kontext des Treffens, eine weitere Beschreibung zur eigenen Person. Im Job ergänzt man seinen Namen um den Titel oder die Funktion, im Privaten vielleicht um „Mutter von …“, „Partner von …“ oder „Ich wohne da-und-da“. Beim gemeinsamen Sporteln informiert über den eigenen Leistungsstand und im Wartezimmer beim Arzt liegt die Krankheitsgeschichte nahe. All das gibt dem Gesprächspartner Orientierung mit wem er oder sie es da gerade zu tun hat. Und das ist gut und schlecht zugleich…

Zwischen welchen zwei Türen stehen Sie?

Zwischen welchen zwei Türen stehen Sie?

Über folgendes Zitat Nelson Mandelas bin ich heute morgen gestolpert: „Als ich aus der Tür hinaustrat in Richtung des Tores, das mich in meine Freiheit führen sollte, wusste ich, wenn ich meine Bitterkeit und meinen Hass nicht zurückließe, bliebe ich im Gefängnis.“ Mich haben diese Worte in vielerlei Hinsicht nachdenklich gemacht…